Gott sei Dank! Jeder Christ bringt sein Licht!

 

RorateSt.ValDie Pfarre St. Valentin ist top bei der Zahl der Gottesdienst-Feiernden. Eine Auswertung des letzten Zählsonntags der Diözese St. Pölten ergab, dass die Pfarre von Pfarrer Hans Zarl die meisten Kirchgänger hatte. Dabei wurden 830 Menschen gezählt, auf Platz 2 landete die Pfarre Amstetten Herz, auf Platz 3 Amstetten St. Stephan und auf Platz 4 Haag. Die Pfarre St. Valentin erreichte diözesanweit den ausgezeichneten dritten Platz, die meisten Mess-Feiernden kamen in Purgstall vor Wieselburg zusammen.

Das St. Valentiner Pfarrteam rund um Hans Zarl und Diakon Manuel Sattelberger hatte übrigens auch die meisten Wiederaufnahmen in die Kirche. Die Pfarre hatte weiters gleichauf mit Amstetten-St. Stephan die meisten Taufen – jeweils 61. Mit über 12.000 gezählten Personen hatte der Bezirk Amstetten – der aus den beiden Dekanaten Haag und Amstetten besteht – insgesamt die meisten Gottesdienst-Feiernden in der ganzen Diözese St. Pölten. Es fällt auf, dass viele Pfarren im Bezirk Amstetten sehr lebendig sind. (Text: Pressereferat Diözese St. Pölten, Mag. Wolfgang Zarl)

 

Danke an Sabine Hummer von den NÖN!

Diakon aus Leidenschaft: Kirche der offenen Türen Manuel Sattelberger liebt die Seelsorge in der lebendigen Pfarre St. Valentin, die er gemeinsam mit Pfarrer Johann Zarl mit großem Engagement betreibt.
Manuel Sattelberger ist Seelsorger mit ganzem Herzen. Besonders für die Jugend hat er immer ein offenes Ohr.
Von den Pfarrmitgliedern wird er liebevoll „Herr Manuel“ genannt, die Jüngeren rufen ihn „Mani“. „Dass ich mit Nachnamen Sattelberger heiße, wissen manche gar nicht“, erzählt Manuel Sattelberger lachend.

„In unserer Familie war der Fußball Religion“

Seit 1. Oktober 2004 ist er in der Pfarre St. Valentin als Pastoralassistent tätig und unterstützt Pfarrer Johann Zarl in jeglichen Bereichen der Seelsorge. „Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen. Es ist nicht nur ein Job, sondern eine Berufung. Wenn nachts das Telefon läutet, rücken wir aus wie die Feuerwehr.“

Dabei hatte Manuel Sattelberger mit der Kirche anfangs nur wenig am Hut. „Ich wuchs normal katholisch auf. Man ist getauft, katholisch und geht hin und wieder in die Kirche“, beschreibt er seine Kinderjahre in Petzenkirchen, Bezirk Melk. „Ich komme eigentlich aus einer Fußballerfamilie. Alle haben gekickt. Bei uns war der Fußball Religion.“

Ein einschneidendes Erlebnis hatte er als Volksschüler, als er vom Heimatpfarrer gefragt wurde, ob er ministrieren wolle – noch vor der Erstkommunion! Mit 16 war er einer der jüngsten Pfarrgemeinderäte und brachte sich als Firmhelfer ein.

„So bin ich in eine aktive Rolle in der Kirche geschlüpft. Von da an hat es mir immer viel bedeutet, vorne mitzuwirken“, erinnert sich Sattelberger. „Mein Heimatpfarrer war zwar schon alt – ein echter Opa-Typ – aber er hat Kirche auf eine sehr offene, sehr lebensnahe und liebevolle Weise praktiziert. Dieses Prinzip der offenen Türen hat mich auch mein ganzes Leben lang geprägt. Ich hab Kirche nie als Zwang erlebt.“

Vom Tischlerlehrling zum Diakon

Sein Berufsleben begann Manuel Sattelberger mit einer Tischlerlehre, weil er nicht mehr in die Schule gehen wollte. „Nach der Lehre hatte ich die erste Lebenskrise, weil ich mir dachte, das kann nicht alles sein. Das Tischlern hat mir zwar immer Spaß gemacht, aber ich habe gespürt, dass auf mich noch eine andere Aufgabe wartet“, erinnert er sich. In dieser Zeit kam eine junge Pastoralassistentin in die Pfarre. „Das war ein Aha-Erlebnis“, sagt Manuel.

Damals, als 18-jähriger Tischlergeselle, bot sich ihm die großartige Möglichkeit, auch als Nicht-Maturant das Seminar für kirchliche Berufe der Bischofskonferenz im Jagdschloss Ober-Sankt-Veit in Wien zu besuchen. 2003 schloss er diese vierjährige Ausbildung, die staatlich anerkannt war und auch die Lehramtsbefähigung enthielt, mit Diplom ab.

Nach dem Zivildienst bei der Lebenshilfe, wo er mit schwerstbehinderten Kindern und Jugendlichen arbeitete, läutete eines Tages sein Handy. „Ein gewisser Zarl aus St. Valentin war am Telefon und hat mich gefragt, ob ich nicht bei ihm als Pastoralassistent arbeiten wollte“, schildert Sattelberger, der eigentlich schon in Steinakirchen/Forst zugesagt hatte.

„Mir war immer wichtig, im Pfarrhof zu wohnen und in den Schulen Religion zu unterrichten. Deshalb habe ich mich für St. Valentin entschieden“, sagt Sattelberger, der seine Entscheidung nie bereut hat. Seine Hauptaufgabenfelder liegen in der Kinder- und Jugendseelsorge.

2013 wurde er im Stift Melk zum Diakon geweiht und lebt seitdem im Zölibat. „Die Diakonweihe hindert die Ehe, aber die Ehe hindert nicht die Weihe – so lauten die Regeln. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, da ich noch intensiver in der Kirche wirken wollte“, versucht Sattelberger die Jesus-Beziehung an die erste Stelle zu setzen. „Derzeit bin ich unheimlich zufrieden, wie es läuft.

Bei uns spielt sich eine bunte Geschichte von unterschiedlichen Menschen und unterschiedlichen Lebenslagen ab. Wir versuchen, ihnen Jesus nahe zu bringen, sowohl in schönen als auch in schweren Zeiten.“ „Wunderwuzzi“ sei er freilich keiner, sondern genauso ein Mensch mit Licht- und Schattenseiten. „Ich weiß, dass immer einer mit mir mitgeht. Das gibt mir Kraft. Ich bin meinen Eltern auch sehr dankbar für meinen Namen. Der bedeutet: „Gott ist mit uns“.“

Text: Sabine Hummer, NÖN

NÖNartikelAUG2016

Ich „erlaube“ mir Urlaub!

Urlaub

Liebe (treue) Blog-Freunde! In den kommenden Wochen wird es auf meinem Blog „leise“ sein. Anfang September geht’s dann wieder weiter! (M)ein Tipp: alte und ganz alte Blogeinträge nachlesen …

Mein „Alltag“: Freud und Leid (mit-)erleben!

Töpperkapelle2016Die letzten Juli-Tage hatten es noch „seelsorglich“ in sich! Am Freitag durfte ich ein Begräbnis in Pöchlarn feiern. Ein sehr angesehener, allseits beliebter Mann, ist plötzlich und erwartet verstorben! Da heißt es dann, mittrauern, mittragen, ja auch mitleiden und mitweinen! Am Samstag durfte ich mit der Tochter meines Cousins und ihrem Ehemann, in der wunderschönen Töpperkapelle in Neubruck bei Scheibbs, eine kirchliche Hochzeit feiern! Erhebende Momente, wo man sich mitfreut, mitzittert und mitweint! Freude und Leid prägt unser Leben, prägt mein Leben als Diakon. Am Samstagabend durfte ich in unserer Nachbarpfarre St. Pantaleon, das große Patroziniumsfest mitfeiern, sogar die Festpredigt halten und bei der Lichterprozession die Pantaleon-Reliquie tragen. Eine große Ehre für einen „kleinen“ Geistlichen vom Land!

Pantaleonsfest2016

Mitarbeiter/innen gesucht!

Puzzle Team - Konzept zusammenarbeit

BITTE UM MITARBEIT & MITHILFE: 1. Kinderseelsorge-Teamsitzung (=Jungschar, Ministranten und Singing-Valenteenies-Kinderchor) ist am Montag, 5. September, um 19 Uhr im Besprechungszimmer im Pfarrheim! Bitte kommt verlässlich und pünktlich. Nehmt eure Terminkalender (und neue Ideen) mit! DANKE!

Lieber Gott, öffne die Herzen der Jugend!

WJT2016

Das Gebet zum WJT 2016

Gott, barmherziger Vater,
Du hast Deine Liebe in Deinem Sohn Jesus Christus offenbart
und sie über uns ausgegossen im Heiligen Geist, dem Tröster.
Dir vertrauen wir heute die Geschicke der Welt und jedes Menschen an.

Dir vertrauen wir besonders die jungen Menschen aller Sprachen, Völker und Nationen an: leite und beschütze sie auf den verzweigten Wegen der heutigen Zeit.
Schenke ihnen die Gnade, überreiche Früchte auf dem Weltjugendtag in Krakau zu ernten!

Himmlischer Vater,
mache uns zu Zeugen Deiner Barmherzigkeit.
Lehre uns, Zweifelnden den Glauben zu verkünden,
Entmutigten die Hoffnung zu stärken,
und Gleichgültigen die Liebe zu schenken.
Zeige uns, wie wir die Vergebung an die, die sich schuldig gemacht haben, herantragen
und die Freude an Unglückliche weitergeben können.

Lass den Funken barmherziger Liebe,
den Du in uns entzündet hast,
zu einem Feuer werden, das die Herzen verwandelt
und das Angesicht der Erde erneuert.

Maria, Mutter der Barmherzigkeit, bitte für uns!
Hl. Johannes Paul II., bitte für uns!
Hl. Schwester Faustina, bitte für uns!

 

„Das offizielle Gebet zum Weltjugendtag in Krakau 2016 hat drei Teile: es vertraut die Menschheit und im besonderen die Jugend der Göttlichen Barmherzigkeit an; es ersucht Gott um die Gnade seines Göttlichen Herzens; es bittet um die Fürsprache Mariens und des hl. Johannes Paul II., des Patrons der Weltjugendtage.“

„Jedermani“ beim Jedermann in Salzburg

HEILSAME ORTE / Kapuziner Salzburg

Am 26. Juli ging für mich, ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung: Den Jedermann vor dem Salzburger Dom zu sehen! Mein Freund und Wegbelgeiter Hans Lagler, Pfarrer in Steinakirchen, erfüllte mir diesen Wunsch und schenkte mir eineinhalb Tage Salzburg mit Übernachtung bei den Kapuziners am berühmten Kapuzinerberg, mit einem der schönsten Ausblicke auf die Bischofsstadt. „Jedermann, Jedermann!“, schallte es dann ab 21 Uhr auf der großen Bühne vor der mächtigen „Domkulisse“. Was zählt im Leben und im Sterben wirklich? Der Prunk? Das Geld? Das Ansehen? Die Lust? Die guten Werke? Der Glaube? Die Liebe? Die Hoffnung? Möge jeder Mensch, jeder Christ, daraus seine Schlüsse ziehen und sein Leben danach gestalten! Zum Schluss möchte ich noch den Kapuzinerbrüdern für ihre freundliche Aufnahme „in ihren Reihen“ danken! Das Zimmer war schlicht-schön und das Abendessen und das Frühstück nicht nur ein „Gaumenschmaus“, sondern auch eine wirklich schöne mitbrüderliche Begegnung auf Augenhöhe! Vergelt’s Gott! Möge der Heilige Franziskus euch alle reichlich segnen!

Jedermann_Michelides_52

Fast schon 30 Radio-Maria-Sendungen!

RMselfieBlog

Mittlerweile habe ‚ich‘ schon 29 Beiträge, Sendungen, Kurzgedanken oder Predigten bei Radio-Maria „aufgezeichnet“ und gesendet! Ich freue mich sehr, über diese Form der Mitarbeit beim „Radio der Gottesmutter“ und über das Vertrauen, dass mir Programmdirektor Andreas Schätzle entgegenbringt. Hier sind alle ‚meine‘ Sendungen zum Nachhören: KLICK AN ZUR RADIOTHEK! Kommenden Freitag, 29. Juli 2016, kannst du mich wieder live von 16:30-17:30 Uhr in der Sendung „Sprich nur ein Wort“ hören. Wer Ohren hat der höre, was Gott ihm sagen möchte!

HIER KLICKEN und meine 30. Radio-Sendung nachhören!

Jungscharlager 2016 – „Jungschar-Airlines“

Gruppenfoto2016

In der dritten Ferienwoche von Niederösterreich, verbrachten über 120 Kinder und Jugendliche eine spannende, erlebnisreiche, aber auch geistlich-religiöse Gemeinschaftswoche im berühmten Jugendhaus Schacherhof in Seitenstetten. Die Tage wurden unter dem Thema „Jungschar-Airlines – wie fliegen um die Welt“ gestaltet. Jeden Tag meldete sich der Pilot mit seiner Crew und landetet mit uns in den unterschiedlichsten Ländern. Am Donnerstagabend, reisten wir im Rahmen der Hl. Lagermesse mit Stadtpfarrer Msgr. Johann Zarl sogar ins „Heilige Land“ nach Israel. Organisiert wurde diese Woche von Diakon Manuel Sattelberger mit seinem Jungschar-Team und den fleißigen Küchendamen unter der Leitung von Frau Gerlinde Rathler.

Viele Fotos und Eindrücke findet man auf der Pfarrhomepage – KLICK HIER!

KreideDanke2016